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Landschaftspark

PK Wzniesień Łódzkich

Der Landschaftspark Wzniesienia Lodzkie (Lodzer Anhöhen)

In der Landschaft Mittelpolens unterscheidet sich deutlich das Gebiet von Wzniesienia Lodzkie sowohl durch seine Formenstruktur als auch durch seine Naturvorzüge. Malerische Landschaften, eine noch nicht zu große Urbanisierung und interessante Kultur und Geschichte sprachen dafür, das Gebiet unter Schutz zu nehmen. Ende 1996 entstand ein Landschaftspark, der das am besten erhaltene Fragment von Wzniesienia Lodzkie umfasste.

Er erstreckt sich zwischen Lodz, Brzeziny und Strykow, und seine Fläche beträgt ca. 138 km ; 6 Gemeinden sind durch den Park umfasst. Die direkte Nachbarschaft des Parks mit der Agglomeration Lodz ist ein Faktor, der seine Ausnutzung für didaktische, touristische und Erholungszwecke ermöglicht.

Ein Netz von Wander- und Radrouten verläuft durch meist attraktive Gebiete des Parks. Seine reiche, geologische Vergangenheit hat seine Struktur beeinflusst (Schluchten, Hohlwege u.ä.), was deutlich zu sehen ist. Eine touristische Attraktion bildet auch eine Vielzahl von Aussichtspunkten. Das Gebiet von Wzniesienia Lodzkie ist auch der Ursprung für viele Flüsse und Bäche (u.a. Bzura und Moszczenica). Indem sie Windungen bilden, erschaffen sie wunderbare und malerische Täler.

Eine zusätzliche Attraktion in den Tälern bilden zahlreiche Teiche, z.B. der wunderschöne Teich in Boginia. Durch seine besondere malerische Schönheit unterscheidet sich das Speicherbecken in Nowe Skoszewy. In Flusstälern haben sich auch farben- und gattungsreiche Wiesenpflanzen entwickelt. Bestände der alten Herrlichkeit von Puszcza Lodzka (dem Lodzer Urwald), der früher dieses Gebiet bewuchs, sind mehrere Bäume von imposanter Größe, heute Naturdenkmäler, wie z.B. die bekannte Eiche „Boruta“, die bei Quellen von Bzura wächst. Einen großen Naturwert besitzen Torfmoore auf dem Gebiet von PKWL in Imielnik und Zabieniec. Die Flora des Parks ist sehr reich und unterschiedlich. Sie wird durch viele interessante und in dieser Region seltene Gattungen vertreten. Eine Merkwürdigkeit: hier treten seltene Wirbellose auf, die ausschließlich in Südpolen oder sogar im Gebirge leben. Auf dem Gebiet des Parks befinden sich viele architektonische, kulturelle und geschichtliche Denkmäler: Die mittelalterliche Burg in Skoszewy, ein Hof in Byszewy und andere. Eine wichtige Rolle spielen auch Hofparke und Komplexe von Palästen und Parken, die in verschiedenem Grade erhalten sind, u.a. in Klek, Lagiewniki, Niesulkow. Zu den sakralen Denkmälern kann man die Kirchen in Niesulkow und Dobra, sowie Kloster und kleine Kapellen in Lagiewniki zählen.

Byszewy. Die ältesten Archivschriften über das Dorf Byszewy stammen aus dem Jahr 1391. Lange Zeit waren Angehörige der Familie Plichta Eigentümer des Dorfes. Ende des 18. Jahrhunderts erbaute Teodor Plichta einen klassizistischen Hof. Der ist mit Jaroslaw Iwaszkiewicz verbunden, der sich hier öfters aufhielt. Ein integraler Teil des Hofes ist der Park mit einigen, 200 Jahre alten Eichen, Buchen, Linden und Lärchen. Hier ist auch die älteste Eiche mit 6 Meter Umfang.

Moskwa. Die ersten Spuren über die Siedlung stammen aus dem Jahr 1418. Manche Quellen verknüpfen die Gründung des Dorfes mit Konstanty Plichta - dem Teilnehmer des Kriegszugs nach Moskau. Er sollte das Dorf am Anfang des 17. Jahrhunderts gegründet haben. In Moskwa, an der Grenze zum Dorf Plichtów, auf einem Hügel sieht man eine bis 2001 ausgebeutete Kiesgrube, auf deren Wänden die Erdschichten erhalten geblieben sind, die über die Vergangenheit des Gebiets zeugen.

Stare Skoszewy. Besiedlungsgeschichte von Skoszewy und Umgebung greift in 6. Jahrhundert zurück, was die durch Archäologen gefundenen Lehmgefäβe bestätigen. Burgruinen in Skoszewy ist die älteste in Mittelpolen gefundene frühmittelalterliche Militärverwaltung. Die Burg war vom 7. bis Anfang des 9. Jahrhunderts wahrscheinlich durch Wislanie (ein Volk, dessen Name von Weichsel, Wisla, stammt) und später durch Polanie bewohnt. Die Burg hatte eine ellipsenähnliche Form von einen Hektar Größe. Den Zugang schützte ein Damm aus Erde und Holz. Die älteste geschriebene Notiz über Skoszewy stammt aus dem Jahr 1386. 1426 verlieh dem Ort Skoszewy der König Władysław Jagiello die Stadtrechte, im selben Jahr entstand auch die Pfarrei, die aus 10 Dörfern bestand. Seit der Hälfte des 16. Jahrhunderts gehörte Skoszewy der Familie Skoszewski. Die Stadtrechte wurden der Stadt nach 1706 aberkannt. Skoszewy war ein Gebiet der nationalen Befreiungskämpfe, sie fanden während des Januaraufstands 1863-1864 (die Gedenkstätte der Aufständischen befindet sich auf dem Burgdamm) und im September 1939 statt (das Massengrab der Soldaten auf dem Pfarrfriedhof). Bemerkenswert ist auch eine in Jahren 1934-1936 entstandene Pfarrkirche, die auf dem Platz der 1914 verbrannten Kirche aus dem 17. Jahrhundert erbaut wurde. Dort befindet sich ein Kunstwerk (Gemälde Mutter Gottes von Skoszewy). Nördlich von der Kirche liegt ein römisch-katholischer Friedhof, der ca. 1380 entstand.

von M. Stopczynski und H. Andrzejewski
translated by P.Dobrzyński

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